Samstag, 18. November 2017

Erste Erfahrungen


Die erste Fahrt im «Flüsterton» verlief angenehm trotz Abendverkehr. Die Beschleunigung erfolgt sehr zügig, direkt und doch butterweich. Die Rekuperation ist gerade im Kolonnenfahren eine Vereinfachung, da die Geschwindigkeit vorwiegend allein mit dem «Gas»-Pedal erfolgen kann.
Der anfänglich noch auftauchende Reflex, eine Zündung betätigen zu wollen, legt sich schnell.
Obwohl noch lange nicht notwendig, möchte ich das Aufladen ausprobieren. So fahre ich an die am Wochenende freie Ladestation in der Nähe.
Ich schliesse meinen neuen Juice Booster an die Station und die Ladebuchse am Auto an, und - es will nicht. Der Booster zeigt keinen Eingang, die Säule blinkt nur. Neben mir hält gerade ein Mercedes E, dessen Ladevorgang funktioniert. Der Fahrer ist sehr hilfsbereit, und nach ein paar Versuchen ist die Säule willig, die Kontroll-LED strahlt blau und der IONIQ signalisiert Ladestrom. 



Der Juice Booster zeigt schön die Ladestärke von 32 Ampere an, womit wir der Ladung von 22 kWh vertrauen können. Zeit für einen Café...



Kurz vor Lade-Ende kommt ein Tesla vorbei, ebenfalls stromhungrig. Ich signalisiere dem Fahrer, daß ich gleich Platz machen werden und wir kommen ins Gespräch. Es fällt mir auf, daß Elektrofahrer offenbar sehr aufgeschlossene, kontaktfreudige und angenehme Zeitgenossen sind.


Der statistische Überblick bisher zeigt einen Verbrauch bei Temperaturen von maximal 5° C von 16,6 kWh. Dies allerdings mit kaltem Start, ich habe keine Wallbox zu Hause, muß also immer fremd gehen...
Damit sind wir bereit für den nächsten Ausflug.

Alles Gute und bis neulich...

Freitag, 17. November 2017

Jetzt ist er da - es kann los gehen...


...die Luft bleibt sauber...
mit Öko-Strom...
und leise wie auf Samtpfoten...

Es ist ein ganz anderes, ein viel harmonischeres Gefühl, wenn das Fahrzeug einfach dahin gleitet.

Im Verbrenner-Motor finden ja tausende von Explosionen pro Minute statt, die nur durch aufwendige Schalldämpfung abgemildert werden. Explosionen sind ja à priori nicht gerade lebensfreundlich, Explosionen entstehen durch Zerstörung. Ich glaube, das ist, wenn auch nur untergründig, beim Fahren mit Verbrennern, die eigentlich «Explodierer» heissen müssten, spürbar. Und das Wegfallen der Explosionen fühlt sich gut an.
Ich erinnere mich an eine ähnliche Wahrnehmung auf einem Segeltörn, als der Motor abgeschaltet wurde, und uns nur der Wind bewegte. So explosionsfrei kommt einfach mehr Ruhe ins Fahren, mehr Genuss...
Gut - jetzt wird erst einmal er-fahren...

Mit herzlichem Gruß und bis neulich...

Montag, 13. November 2017

Lange war es still hier - es hat sich einiges verändert.
Jetzt soll es ein neues Erwachen geben, wieder unterwegs,
aber von nun an elektrisch - am Freitag geht es los...
Das Verbrennen wertvoller Ressourcen ist Vergangenheit für mich.

Mehr wird noch nicht verraten....