Dienstag, 28. November 2017

Die Anerkennung... 😘

...und noch ganz schnell eingefĂŒgt, soviel Zeit muß sein...: 

das eindeutige «JA» aus der Praxis... 💖 💖 💖


...in diesem Sinne - fahren wir weiter mit der Sonne und einem charmanten LĂ€cheln auf dem Fluß des Lebens...

Und damit fĂŒr heute schon alles Gute und bis neulich...

Sonntag, 26. November 2017

Ausflug nach Basel und ins Elsaß

Es regnete, eigentlich kein Ausflugswetter, aber mein nun ausgedientes Navi sollte zur Sarah nach Basel, und außerdem hatte ich Lust auf einen Besuch.
So ging es also los mit 92% Ladung und 192 km Reichweitenanzeige.
Da es mit Sarah sicher noch eine Ausfahrt geben wĂŒrde, peilte ich vorsorglich die Schnelladestation in Pratteln bei Basel an. Das waren weitere 74 km.
Vielfach fuhr ich mit Tempomat mit 100 km/h. Sehr angenehm, wenn bei langsameren vorfahrenden Fahrzeugen abgebremst und Abstand gehalten wird. Schön auch, daß man einmal mit höherer Geschwindigkeit zĂŒgig ĂŒberholen kann, ohne daß der Tempomat abschaltet, Weg vom «Gas», und alles pendelt sich automatisch auf Sollgeschwindigkeit.
Im Pratteln angekommen waren noch 110 km ĂŒbrig, also ca. 50% nachladen.
Der Verbrauch fĂŒr die Jahreszeit bei 4° C mit 14,5 kWh war recht moderat.


EV Verbrauch

FĂŒr die 20 Minuten Ladezeit konnte ich im Auto warten und lesen.


Mit 94% geladen geht's auf nach Basel. Der Regen lÀsst nach.
In Basel bei einem CafĂ© beschliessen wir eine kleine Tour ins Elsaß und ins Leimental. Das Navi zeigt mir «Burg im Leimental». Wir fahren kreuz und quer ĂŒber die französische Grenze. Die verlĂ€uft so meandrierend, daß wir immer wieder das Land wechseln. Vieles lĂ€sst alte Zeiten anklingen, als wir mit dem Fahrrad in eben dieser Landschaft unterwegs waren.
In Burg angekommen, sahen wir eben diese Burg, die dem Ort den Namen gab, auf einem hohen Felsen thronen, auf steilen WĂ€nden, daß man fast fĂŒrchtete, die Mauern könnten das Übergewicht bekommen.
Neugierig stiegen wir den steilen Weg zum Burgtor hinauf. Der Innenhof hatte etwas verwunschenes. Weder im Dorf noch hier oben war eine Menschenseele zu sehen, der Himmel grau und es lag etwas Unwirkliches in der Luft.

Burghof

Im Hof standen sogar ein paar Autos. Abenteuerlich, wie die da herauf gekraxelt sein mĂŒssen. An einem der Autos stand ein Zettel mit der Einladung zu einer Besenbeiz. Das fanden wir eine gute Idee und versuchten, dieselbe zu finden. Es erwies sich allerdings als ein eher schwieriges Unterfangen. Wir landeten auf einer kleinen Waldstrasse, und das einzige, was ein wenig nach «Haus» aussah, waren diese Holzstapel... gern wĂ€ren wir hier eingekehrt, aber eben...

Holzstapel mit Aussicht

Am Ende fanden wir dann doch noch einen Ort fĂŒr etwas Essbares.
Das Holz in dekorativer Umsetzung verfolgte uns.

Kunst im Restaurant

Bei Ankunft in ZĂŒrich waren die ersten 1000 km ĂŒberschritten, der Verbrauch mit 14,4 kWh blieb moderat. Der IONIQ hatte die ersten Tests bestanden...

Verbrauch

Jetzt fÀngt es gerade an zu schneien und da bleiben wir mal zu Hause.

FĂŒr heute alles Gute und bis neulich...

Mittwoch, 22. November 2017

Sonne tanken

Soeben entdeckt, und da ich sowieso nach Winterthur wollte, der ideale Zeitpunkt um es auszuprobieren: Die Solaranlage von DMG Mori.
Diese Anlage versorgt das komplette Unternehmen mit Energie.
Hinten sieht man noch eine Windturbine, die aber an diesem stillen Tag in ihrer Regungslosigkeit eher eine Skulptur glich...


Zur Anlage gehören zwei ĂŒberdachte LadesĂ€ulen mit 50 kWh DC Ladern und ACC Wechselstrom AnschlĂŒssen.



Es gibt zwar den CCS Combo Schnell-Lader mit 50 kWh, doch ich habe Zeit und möchte gerne bis auf 100% voll laden, und nehme den ACC Wechselstrom. Außerdem hieß es, die Batterie hĂ€tte es nicht gerne, wenn nur Schnell-Ladung benutzt wird.
Kaum hatte ich mit dem Laden begonnen, gesellte sich ein Tesla dazu. Wir kamen ins GesprÀch. Der Fahrer hatte schon zwei Jahre Erfahrung hinter sich und schien begeistert wie am ersten Tag. Immer wieder eine schöne BestÀtigung.

Hier ein paar Details der Anlage:


WĂ€hrend des Ladens hatte ich Zeit, spazierenderweise einerseits die Herbstsonne zu geniessen, und andererseits einer Einladung zu folgen, die an der LadesĂ€ule stand: Der Firma einen Besuch abzustatten und einen CafĂ© an der Rezeption zu trinken.
Da ist der Strom schon gratis, und dann bekommt man auch noch einen CafĂ© dazu. Wenn das kein Service ist...! 😄

Alles lief wunderbar, bei 100% Ladung wurde automatisch abgestellt, der Stecker freigegeben, und auf ging's zu Weiterfahrt.

FĂŒr heue alles Gute und bis neulich...



Sonntag, 19. November 2017

Erste Überlandfahrten

Gestern die erste Überlandfahrt von ZĂŒrich in die Schaffhauser Gegend.
Noch keine riesige Strecke, aber doch etwa 70 km. Topographisch relativ eben, mehrheitlich Landstrassen. Der Verbrauch war trotz Temperaturen um die 5°, Klimaanlage und Sitzheizung waren an, ganz akzeptabel mit 14,4 kWh.






















Soweit der gestrige Abschluss.
Heute, das Wetter ist weniger einladend, soll uns eine einfache, gutbĂŒrgerliche «Kaffeefahrt» genĂŒgen. Nun ja, so ganz einfach auch wieder nicht, denn ich konsultiere «ChargeMap» nach Schnell-Ladestationen mit möglichen Kaffee-Anbindungen. Schnell-Lader mĂŒssen jetzt auch ausprobiert werden. FĂŒndig werde ich in KĂŒsnacht am ZĂŒrichsee [nicht zu verwechseln mit KĂŒssnacht und seiner «hohlen Gasse»...] mit dem Romantik Seehotel Sonne. Wir steuern diese Destination an, obwohl die Kommentare im ChargeMap auf ein hĂ€ufiges Zugeparkt-Sein der Ladestation hinweisen.
Ein freundlicher ParkwĂ€chter empfĂ€ngt uns, und siehe da, ein Platz an der Sonne mit LadesĂ€ule ist frei. Trotzdem ist es grau und fĂ€ngt an zu nieseln. «Nomen est Omen» scheint nicht mehr zuverlĂ€ssig zu funktionieren.
Der nebenan stehende ist ein Verbrenner. Also sind alle AnschlĂŒsse frei. Ich schliesse den CCS an, bin offenbar etwas zu sanft mit dem Stecker, keine Verbindung. Also nochmals probieren, mit Schwung, und jetzt reagieren die Anzeigen, sowohl im IONIQ - die Ladeanzeige meldet Erfolg - als auch die an der SĂ€ule.


LadesÀule Seehotel Sonne




















Diesmal klappt es. CCS verbindet. Offenbar sind ihm die 20 kW an Transferleistung genug. Vielleicht findet die SĂ€ule auch meinen Bedarf zu gering, und gibt darum nicht mehr her. Auch CHAdeMO will nicht mehr geben, es scheint das System zu sein.



















Aber Hauptsache es klappt. Die Ladezeit ist gerade fĂŒr einen Kaffee gut - und wird auch nur bis 94% unterstĂŒtzt.


Am Ende vom Kaffee war auch Ende vom Laden. Der Ladestecker brauchte ein wenig, bis er sich freiwillig lösen liess. Dann ging es weiter.

Wir fuhren Richtung Herrliberg und zum Pfannenstiel hinauf. Ein Ausflugsort, den schon Max Frisch beschrieben hatte. Wir wanden uns bis ĂŒber 600 Höhenmeter hinauf, ein Genuß mit dem Drehmoment des Elektromotors. Hier oben hatte es schon geschneit, auf den Wiesen blieb es liegen. Von einem Parkplatz im Vorbeifahren trafen uns die traurigen Blicke eines tauenden Schneemannes.
Von da an gings wieder bergab, rekuperierend, und am Ende kamen wir mit einem Schnitt von 14,6 kWh Verbrauch bei ca. 4° C zu Hause an.

Mal schauen, was die Flut bringt...

Alles Gute und bis neulich


Samstag, 18. November 2017

Erste Erfahrungen


Die erste Fahrt im «FlĂŒsterton» verlief angenehm trotz Abendverkehr. Die Beschleunigung erfolgt sehr zĂŒgig, direkt und doch butterweich. Die Rekuperation ist gerade im Kolonnenfahren eine Vereinfachung, da die Geschwindigkeit vorwiegend allein mit dem «Gas»-Pedal erfolgen kann.
Der anfĂ€nglich noch auftauchende Reflex, eine ZĂŒndung betĂ€tigen zu wollen, legt sich schnell.
Obwohl noch lange nicht notwendig, möchte ich das Aufladen ausprobieren. So fahre ich an die am Wochenende freie Ladestation in der NÀhe.
Ich schliesse meinen neuen Juice Booster an die Station und die Ladebuchse am Auto an, und - es will nicht. Der Booster zeigt keinen Eingang, die SĂ€ule blinkt nur. Neben mir hĂ€lt gerade ein Mercedes E, dessen Ladevorgang funktioniert. Der Fahrer ist sehr hilfsbereit, und nach ein paar Versuchen ist die SĂ€ule willig, die Kontroll-LED strahlt blau und der IONIQ signalisiert Ladestrom. 



Der Juice Booster zeigt schön die LadestĂ€rke von 32 Ampere an, womit wir der Ladung von 22 kWh vertrauen können. Zeit fĂŒr einen CafĂ©...



Kurz vor Lade-Ende kommt ein Tesla vorbei, ebenfalls stromhungrig. Ich signalisiere dem Fahrer, daß ich gleich Platz machen werden und wir kommen ins GesprĂ€ch. Es fĂ€llt mir auf, daß Elektrofahrer offenbar sehr aufgeschlossene, kontaktfreudige und angenehme Zeitgenossen sind.


Der statistische Überblick bisher zeigt einen Verbrauch bei Temperaturen von maximal 5° C von 16,6 kWh. Dies allerdings mit kaltem Start, ich habe keine Wallbox zu Hause, muß also immer fremd gehen...
Damit sind wir bereit fĂŒr den nĂ€chsten Ausflug.

Alles Gute und bis neulich...

Freitag, 17. November 2017

Jetzt ist er da - es kann los gehen...


...die Luft bleibt sauber...
mit Öko-Strom...
und leise wie auf Samtpfoten...

Es ist ein ganz anderes, ein viel harmonischeres GefĂŒhl, wenn das Fahrzeug einfach dahin gleitet.

Im Verbrenner-Motor finden ja tausende von Explosionen pro Minute statt, die nur durch aufwendige SchalldĂ€mpfung abgemildert werden. Explosionen sind ja Ă  priori nicht gerade lebensfreundlich, Explosionen entstehen durch Zerstörung. Ich glaube, das ist, wenn auch nur untergrĂŒndig, beim Fahren mit Verbrennern, die eigentlich «Explodierer» heissen mĂŒssten, spĂŒrbar. Und das Wegfallen der Explosionen fĂŒhlt sich gut an.
Ich erinnere mich an eine Àhnliche Wahrnehmung auf einem Segeltörn, als der Motor abgeschaltet wurde, und uns nur der Wind bewegte. So explosionsfrei kommt einfach mehr Ruhe ins Fahren, mehr Genuss...
Gut - jetzt wird erst einmal er-fahren...

Mit herzlichem Gruß und bis neulich...

Montag, 13. November 2017

Lange war es still hier - es hat sich einiges verÀndert.
Jetzt soll es ein neues Erwachen geben, wieder unterwegs,
aber von nun an elektrisch - am Freitag geht es los...
Das Verbrennen wertvoller Ressourcen ist Vergangenheit fĂŒr mich.

Mehr wird noch nicht verraten....