Sonntag, 26. November 2017

Ausflug nach Basel und ins Elsaß

Es regnete, eigentlich kein Ausflugswetter, aber mein nun ausgedientes Navi sollte zur Sarah nach Basel, und außerdem hatte ich Lust auf einen Besuch.
So ging es also los mit 92% Ladung und 192 km Reichweitenanzeige.
Da es mit Sarah sicher noch eine Ausfahrt geben würde, peilte ich vorsorglich die Schnelladestation in Pratteln bei Basel an. Das waren weitere 74 km.
Vielfach fuhr ich mit Tempomat mit 100 km/h. Sehr angenehm, wenn bei langsameren vorfahrenden Fahrzeugen abgebremst und Abstand gehalten wird. Schön auch, daß man einmal mit höherer Geschwindigkeit zügig überholen kann, ohne daß der Tempomat abschaltet, Weg vom «Gas», und alles pendelt sich automatisch auf Sollgeschwindigkeit.
Im Pratteln angekommen waren noch 110 km übrig, also ca. 50% nachladen.
Der Verbrauch für die Jahreszeit bei 4° C mit 14,5 kWh war recht moderat.


EV Verbrauch

Für die 20 Minuten Ladezeit konnte ich im Auto warten und lesen.


Mit 94% geladen geht's auf nach Basel. Der Regen lässt nach.
In Basel bei einem Café beschliessen wir eine kleine Tour ins Elsaß und ins Leimental. Das Navi zeigt mir «Burg im Leimental». Wir fahren kreuz und quer über die französische Grenze. Die verläuft so meandrierend, daß wir immer wieder das Land wechseln. Vieles lässt alte Zeiten anklingen, als wir mit dem Fahrrad in eben dieser Landschaft unterwegs waren.
In Burg angekommen, sahen wir eben diese Burg, die dem Ort den Namen gab, auf einem hohen Felsen thronen, auf steilen Wänden, daß man fast fürchtete, die Mauern könnten das Übergewicht bekommen.
Neugierig stiegen wir den steilen Weg zum Burgtor hinauf. Der Innenhof hatte etwas verwunschenes. Weder im Dorf noch hier oben war eine Menschenseele zu sehen, der Himmel grau und es lag etwas Unwirkliches in der Luft.

Burghof

Im Hof standen sogar ein paar Autos. Abenteuerlich, wie die da herauf gekraxelt sein müssen. An einem der Autos stand ein Zettel mit der Einladung zu einer Besenbeiz. Das fanden wir eine gute Idee und versuchten, dieselbe zu finden. Es erwies sich allerdings als ein eher schwieriges Unterfangen. Wir landeten auf einer kleinen Waldstrasse, und das einzige, was ein wenig nach «Haus» aussah, waren diese Holzstapel... gern wären wir hier eingekehrt, aber eben...

Holzstapel mit Aussicht

Am Ende fanden wir dann doch noch einen Ort für etwas Essbares.
Das Holz in dekorativer Umsetzung verfolgte uns.

Kunst im Restaurant

Bei Ankunft in Zürich waren die ersten 1000 km überschritten, der Verbrauch mit 14,4 kWh blieb moderat. Der IONIQ hatte die ersten Tests bestanden...

Verbrauch

Jetzt fängt es gerade an zu schneien und da bleiben wir mal zu Hause.

Für heute alles Gute und bis neulich...