Samstag, 14. April 2018

Ausflüge

Großgmain

Auf geht's. Der Wallfahrtsort Großgmain am Fusse des Untersberges steht auf dem Programm:
«...Neben der Wallfahrtskirche Großgmain und im Angesicht des mythischen Untersberges entstand im Salzburgischen ein Garten, der Natur und Philosophie, Religion und Mythologie, Astrologie und Numerologie zu einer ganzheitlichen -holistischen- Weltsicht verbindet...»


Die Wallfahrtskirche, barock und ungemein kalt darinnen. Der Zutritt ist schmiedeeisern verbarrikadiert. Gläubige scheinen unerwünscht - die «Profis» unter sich... Ich fotografiere durchs Gitter hindurch, beraube die Barriere ihrer visuellen Existenz.


Der Garten der Sophia Maria im zwölfteiligen Kreis der astrologischen Sternbilder, mit den wohl zum Sternbild passenden Pflanzen. Wie Sternbilder sich ihre Pflanzen aussuchen, blieb mir allerdings verborgen. Aber sieht schön aus.


Verbunden mit der Form einer acht steht der Sophia ein Findling des Untersberges gegenüber:
«Dieser Berg gilt als machtvoller Kraftort, manche nennen ihn das Herzchakra unseres Planeten. Mythologisch ist er mit Kaiser Karl dem Großen verbunden, der als erster Europäer in die Geschichtsschreibung eingegangen ist. An diesem Berg wurde der abendländische Kaisermythos festgemacht...»



Nebenbei steht der heilige Pius zwischen den Bäumen und wacht segnend über den Kraftort...


Die Kraft der Orte mag unterschiedlich auf die verschiedenen Menschen wirken. Bei allem Respekt vor dem Untersberg, der natürlich als Hausberg zu Salzburg gehört wie die Festung und die Salzach, so hat doch für mich der Dachstein eine eigene Anziehungskraft...



Er liegt mit seinem Gletscher majestätisch da, und natürlich bleibt der Eindruck seiner Besteigung erhalten, als wir seinerzeit immerhin bis zur Adamek Hütte kurz vor dem Gipfel kamen. Der blieb damals tagelang von dichtem Nebel umhüllt, sodaß wir ihm seine umhüllte Stille lassen mussten.


Der Gosau See ist um diese Zeit leider nur halb voll.


Das Bergpanorama um den Gosau See



Nachdem bergauf einige Reichweitenkilometer geopfert wurden...


...hat der IONIQ sie sich bergab rekuperierend wieder zurück geholt. So blieb ein Schnitt von 10,6 kWh als sparsames Ergebnis. Das wurde dann mit der vollen Ladung im Kaiserhof belohnt: Reichweite 230 km.




Zum Abschluß einen Schlenker vorbei an meinem alten Studenten-Domizil Schloß Frohnburg. Die Leuchter sind noch von damals, ansonsten ist einiges renoviert - historische Werte eben. 


Ein weiteres Mal ist es fühlbar, daß trotz Vorhandensein der alten Kulissen die Zeit um viele Jahre fortgeschritten ist und Vergangenheit unabdingbar vergangen ist. Da muß ich immer schmunzeln, wenn ich Menschen treffe, die von fünften, sechsten und was weiß ich für Dimensionen sprechen, und es fragwürdig ist, ob denn die dritte mit der Tiefe des Raumes oder die vierte mit der Zeit schon einer gewissen Meisterschaft entgegen gewachsen ist...

In diesem Sinne für heute alles Liebe und bis neulich...